Wie entstehen Halsschmerzen?

Wie entstehen Halsschmerzen?

Wie entstehen Halsschmerzen?

1. Entstehung und Entwicklung von Halsschmerzen

Halsschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Meist sind es Erkältungskrankheiten, Entzündungen der Mandeln oder andere Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Auslöser für Halsschmerzen bzw. Entzündungen im Hals- und Rachenraum können, neben Viren oder Bakterien, auch eine Überbeanspruchung der Stimme oder eine Reizung der Atemwege (z.B. durch Rauchen, trockene Luft oder Staub) sein.

Halsschmerzen äußern sich in den meisten Fällen durch Rötung und schmerzhaftes Anschwellen der Schleimhäute im Hals- und Rachenraum. Oftmals kommen Schluckbeschwerden, Heiserkeit und Kratzen im Hals sowie Schmerzen beim Sprechen hinzu.

Sie sollten zum Arzt gehen, wenn:

  • Halsschmerzen länger als 2-3 Tage andauern.
  • Die Beschwerden mit Atemnot, Atembeschwerden oder starken Schluckbeschwerden verbunden sind.
  • Die Körpertemperatur anhaltend erhöht ist.

 

2. Halsschmerzen und Erkältung

In der Schweiz bekommt jeder Erwachsene durchschnittlich zwei- bis viermal im Jahr eine Erkältung. Meist in den Wintermonaten – das kühle Wetter begünstigt die Infektion mit Viren, da die Schleimhäute der Atemwege leicht austrocknen, daher Erreger schlechter abwehren können und so das Immunsystem in dieser Zeit schwächer ist. Aber auch im Sommer kommt es häufig zu Infektionen und Halsschmerzen, da die Atemwege durch Klimaanlagen und Wetterumschwünge gereizt und anfälliger werden. Über hundert verschiedene Viren können eine Erkältung auslösen, die meisten von ihnen werden durch Tröpfcheninfektion, z. B. beim Niesen, Husten oder Händeschütteln, übertragen.

Es entstehen Entzündungen der Rachenschleimhäute (Pharyngitis), der Stimmbänder und des Kehlkopfes (Laryngitis) oder der Mandeln (Tonsillitis), zusätzlich können auch die Bronchien (Bronchitis) oder die Nebenhöhlen (Sinusitis) befallen sein.

Zwei bis fünf Tage vergehen von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkältungssymptome. Harmlosere Erkältungen dauern ungefähr eine Woche.

Bei fast jeder Erkältung sind die Rachenschleimhäute gerötet. Das Schlucken schmerzt und es herrscht insgesamt das Gefühl: Der Hals kratzt. Manchmal sind auch die Lymphknoten – z.B. die Mandeln - geschwollen. Dieses Symptom kann zu einer Angina gehören. Wenn schnell ansteigendes Fieber und Abgeschlagenheit hinzukommt, kann es sich um eine durch Influenzaviren ausgelöste Grippe handeln.

Sind Kehlkopf oder Stimmbänder entzündet, kommt es außerdem zu Heiserkeit. 

 

3. Halsschmerzen vorbeugen

Mit einer guten Vorbeugung lassen sich so manche Halsschmerzen vermeiden. Hier sind ein paar Tipps für Sie:

  • Durch die Nase atmen. Ihre Nase ist ein exzellenter Filter für Partikel aus der Umwelt, wie Pollen oder Bakterien und sie hilft die Luft zu erwärmen und zu befeuchten.
  • Papiertaschentücher nur einmal verwenden, um eine Wiederansteckung zu verhindern.
  • Ausgewogen essen, damit der Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen versorgt ist.
  • Den Temperaturen angemessene Kleidung tragen.
  • Die Abwehrkräfte durch Sauna und Wechselduschen trainieren.
  • Rauchen vermeiden.
  • In Büro- und/oder Wohnräumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen.
  • Auch bei einer Erkältung (außer bei Fieber) draußen in der frischen Luft spazieren gehen, aber warm anziehen.
  • Sport treiben, um das Immunsystem sowie Herz und Kreislauf zu stärken.
  • Viel Wasser und Kräutertees trinken, um die Rachenschleimhäute zu befeuchten und damit sich bei Erkältungen der Schleim besser löst.